Was kostet eine Website 2026?
Marktpreise im Vergleich
Eine kleine bis mittlere Unternehmenswebsite kostet in meiner Stichprobe aus zehn öffentlich bepreisten Angeboten zwischen 1.200 und 5.000 Euro. Der Durchschnitt der veröffentlichten Einstiegspreise liegt bei 2.419 Euro, der Median bei 2.500 Euro.
Die kurze Antwort lautet deshalb: Für eine individuell erstellte Unternehmenswebsite sollten Sie zunächst mit rund 2.500 Euro plus möglichen laufenden Kosten rechnen. Je nach Seitenzahl, Textarbeit, Design und Funktionen kann das Angebot deutlich darunter oder darüber liegen.
Die Zahlen sind keine repräsentative Marktstudie. Sie zeigen, was zehn deutsche Anbieter im August 2026 öffentlich als Einstiegspreis nennen. Weil die Pakete unterschiedlich aufgebaut sind, ist der Median nützlicher als eine scheinbar exakte Durchschnittszahl.
Inhalt
- Website-Kosten auf einen Blick
- Marktstichprobe mit zehn Anbietern
- Was sagt der Durchschnittspreis aus?
- Preisvergleich mit Der Huber
- Welche Leistungen verändern den Preis?
- Einmalige und laufende Kosten
- Drei Rechenbeispiele
- Angebote richtig vergleichen
- Häufige Fragen
Website-Kosten auf einen Blick
| Umsetzungsart | Beobachteter Preis | Einordnung |
|---|---|---|
| Erstellungsservice mit Vorlage | 30 bis 70 Euro monatlich | STRATO nennt je nach Paket 1 oder bis zu 7 Seiten, Hosting und Pflege sind enthalten |
| Individueller Onepager | 499 bis 2.500 Euro | fünf öffentlich ausgewiesene Angebote, Median 1.190 Euro |
| Unternehmenswebsite | 1.200 bis 5.000 Euro | zehn öffentlich ausgewiesene Angebote, Median 2.500 Euro |
| Individueller Relaunch | meist Angebot nach Prüfung | Inhalte, Weiterleitungen und bestehende Rankings müssen vorher geprüft werden |
Der Website-Service von STRATO ist ein Beispiel für das monatliche Modell mit Designvorlagen. Die Onepager-Spanne stammt aus veröffentlichten Preisen von DigitalYZ IT, CDigital, RZH Media/IT, Webhero und TERMIdesign.
Ein Baukasten-Service, ein individuell gestalteter Onepager und eine Unternehmenswebsite mit eigener Seitenstruktur sind verschiedene Leistungen. Der Preis allein macht sie nicht vergleichbar.
Marktstichprobe: zehn öffentlich ausgewiesene Preise
Für die folgende Auswertung habe ich Angebote gewählt, die als kleine Website, Firmenpräsenz oder Business-Website bezeichnet werden. Shops und Webanwendungen sind nicht enthalten.
| Anbieter | Öffentliches Paket | Genannter Umfang | Einstiegspreis |
|---|---|---|---|
| DigitalYZ IT | Basic | 1 bis 3 Seiten | 1.995 Euro |
| Webhero | Business Website | 5 bis 10 Seiten | 3.000 Euro |
| Webdesign Agentur Frankfurt | Start | 5 Seiten | 1.490 Euro |
| B4-Solutions | Business Website | bis zu 6 Seiten | 2.500 Euro |
| Rankingmax | kompakte Business-Website | Umfang nach Analyse | 2.500 Euro |
| CDigital | Firmenpräsenz | 3 bis 5 Seiten | 1.500 Euro |
| Küstendigital | Business-Website | auf der Preisseite nicht genannt | 1.200 Euro |
| 8Byte Digital | Business-Website | projektabhängig | 2.500 Euro |
| TERMIdesign | Business-Website | bis zu 10 Seiten | 5.000 Euro |
| Webdesign München | Basis-Website | 5 Seiten | 2.500 Euro |
Ergebnis der Stichprobe: Die zehn Einstiegspreise summieren sich auf 24.185 Euro. Das ergibt einen Durchschnitt von 2.418,50 Euro. Gerundet sind das 2.419 Euro. Der Median liegt bei 2.500 Euro.
Stand der Prüfung ist der 28. August 2026. Die Tabelle bewertet weder Qualität noch Eignung der Anbieter. Sie vergleicht veröffentlichte Einstiegspreise. Einige Anbieter nennen Nettopreise ausdrücklich, andere machen die steuerliche Angabe auf der jeweiligen Preisseite nicht eindeutig. Unternehmen sollten Angebote deshalb netto und mit demselben Leistungsumfang vergleichen.
Was sagt der Durchschnittspreis aus?
Der Wert von rund 2.500 Euro ist eine brauchbare erste Budgetmarke für eine überschaubare Unternehmenswebsite. Er ist keine Preisgarantie.
Schon die Stichprobe zeigt das Problem: Ein Paket enthält drei Seiten, ein anderes zehn. Mal liefert der Kunde die Texte, mal bearbeitet der Anbieter sie. Bei einigen Angeboten ist ein CMS enthalten. Hosting, Wartung und spätere Änderungen werden ebenfalls unterschiedlich abgerechnet.
Ein plausibler Projektpreis lässt sich deshalb erst beantworten, wenn mindestens diese Punkte feststehen:
- Zahl und Art der Seiten
- vorhandene oder neu zu erstellende Texte
- individuelles Design oder angepasste Vorlage
- Formulare, Terminbuchung oder andere Funktionen
- Übernahme bestehender Inhalte und Weiterleitungen
- gewünschte Pflege nach dem Start
Auch der Arbeitsaufwand erklärt die Spanne. Die Allianz Deutscher Designer nennt im Vergütungstarifvertrag mindestens 105 Euro pro Stunde für konzeptionelle und operative Designleistungen. Das ist kein verbindlicher Webdesign-Marktpreis. Es zeigt aber, warum Beratung, Struktur, Design, Entwicklung und Prüfung zusammen schnell mehrere tausend Euro kosten.
Wie ordnet sich mein Angebot ein?
Bei Der Huber beginnt die Erstellung einer Unternehmenswebsite derzeit bei 899 Euro. Hinzu kommt die Betreuung ab 129 Euro pro Monat. Bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit ergibt das 2.447 Euro im ersten Jahr.
| Kostenpunkt | Preis bei Der Huber | Abrechnung |
|---|---|---|
| Website-Erstellung | ab 899 Euro | einmalig |
| Betreuung und Wartung | ab 129 Euro | monatlich |
| Mindestkosten im ersten Jahr | ab 2.447 Euro | einmalig plus 12 Monate |
| Individuelle Funktionen | nach Aufwand | im Angebot festgelegt |
| Zusätzliche Texte oder Inhalte | nach Umfang | im Angebot festgelegt |
Der Gesamtpreis im ersten Jahr liegt damit fast genau beim Median der externen Einstiegspreise. Der Vergleich bleibt unvollständig, weil die 2.447 Euro bereits zwölf Monate Betreuung enthalten. Viele Marktangebote nennen in der ersten Preiszeile nur die Erstellung.
Die laufende Betreuung umfasst beim Einstiegsangebot technische Wartung, kleinere Inhaltsänderungen, Performance-Monitoring, Hosting-Management, einen monatlichen Statusbericht und Support. Vor dem Start steht der genaue Umfang in einem Festpreisangebot.
Aktuelle Preise und Leistungen ansehen
Welche Leistungen verändern den Preis?
Anzahl und Art der Seiten
Fünf Inhaltsseiten mit einem wiederkehrenden Aufbau sind schneller erstellt als 20 unterschiedliche Leistungs-, Standort- und Referenzseiten. Nicht nur die Seitenzahl zählt. Eine einfache Kontaktseite verursacht weniger Arbeit als eine individuell aufgebaute Fallstudie.
Texte und Bilder
Sind Texte, Fotos und Logos fertig vorhanden, kann das Projekt schneller starten. Müssen Inhalte erst sortiert, geschrieben oder fotografiert werden, gehört diese Arbeit in das Angebot.
Der Satz “Texte liefert der Kunde” klingt harmlos. In vielen Projekten ist er der Grund, warum Termine kippen. Klären Sie deshalb vorab, wer welche Inhalte bis wann liefert.
Individuelle Funktionen
Ein Kontaktformular ist etwas anderes als eine Terminbuchung, ein Mitgliederbereich oder eine Schnittstelle zu bestehender Software. Je mehr Regeln, Daten und externe Systeme beteiligt sind, desto höher werden Entwicklung und Prüfung.
Relaunch und Weiterleitungen
Bei einem Relaunch muss die bestehende Website geprüft werden. Wichtige URLs, Rankings, Inhalte und Weiterleitungen dürfen beim Wechsel nicht verloren gehen. Diese Arbeit fällt bei einer neuen Website ohne Vorgänger nicht an.
Suchmaschinenoptimierung
Eine technische SEO-Grundlage sorgt dafür, dass Suchmaschinen die Website sauber aufrufen und einordnen können. Eine laufende SEO-Betreuung geht weiter. Dazu gehören Suchanfragen, Inhalte, interne Verlinkung, lokale Sichtbarkeit und Auswertung.
Abstimmung und Korrekturen
Ein gutes Angebot nennt die Zahl der Entwürfe und Korrekturrunden. “Bis es gefällt” ist keine belastbare Leistungsbeschreibung. Es erzeugt Unsicherheit auf beiden Seiten.
Einmalige und laufende Kosten
Einmalige Kosten
- Konzeption und Seitenstruktur
- Design
- technische Entwicklung
- Einrichtung von Formularen und Tracking
- Übernahme bestehender Inhalte
- Weiterleitungen bei einem Relaunch
- vereinbarte Texte, Bilder oder Sonderfunktionen
Laufende Kosten
- Hosting und Domain
- technische Wartung
- Sicherheitsupdates
- Änderungen an Texten und Bildern
- Lizenzen externer Dienste
- SEO, Tracking oder laufende Beratung
Fragen Sie bei jeder monatlichen Position: Was wird regelmäßig getan, wie wird es dokumentiert und wie kann der Vertrag beendet werden?
Drei Rechenbeispiele
Beispiel 1: Erstellungsservice mit Monatsgebühr
STRATO nennt für seinen Design- und Pflegeservice je nach Paket 30, 50 oder 70 Euro pro Monat. Das entspricht 360, 600 oder 840 Euro pro Jahr. Enthalten sind je nach Tarif eine oder bis zu sieben Seiten, eine Designvorlage, Hosting und monatliche Pflegezeit.
Das ist günstig, bleibt aber an das laufende Servicemodell gebunden. Prüfen Sie Vertragslaufzeit, Exportmöglichkeiten und den Umfang der Änderungen.
Beispiel 2: Unternehmenswebsite zum Projektpreis
In der Marktstichprobe liegt der Median bei 2.500 Euro für die Erstellung. Hosting, Wartung, Texte und spätere Änderungen können enthalten sein oder zusätzlich berechnet werden. Der Projektpreis ist deshalb nur die erste Zeile der Rechnung.
Beispiel 3: Erstellung mit laufender Betreuung
Beim Einstiegsangebot von Der Huber entstehen im ersten Jahr folgende Kosten:
| Zeitraum | Rechnung | Summe |
|---|---|---|
| Projektstart | 899 Euro | 899 Euro |
| Betreuung im ersten Jahr | 12 × 129 Euro | 1.548 Euro |
| Erstes Jahr gesamt | 899 + 1.548 Euro | 2.447 Euro |
| Jedes weitere Jahr | 12 × 129 Euro | 1.548 Euro |
Website-Angebote richtig vergleichen
Die Zahl unten rechts reicht für einen Vergleich nicht. Prüfen Sie bei jedem Angebot dieselben Punkte:
- Welche Seiten und Funktionen sind enthalten?
- Wer erstellt Texte, Bilder und rechtliche Inhalte?
- Wie viele Entwürfe und Korrekturrunden sind eingeplant?
- Wem gehören Domain, Zugänge und Website nach der Zahlung?
- Welche Kosten entstehen in den ersten drei Jahren?
- Welche Leistungen sind in der Betreuung enthalten?
- Was kostet zusätzliche Arbeit?
- Wie lange läuft der Vertrag und wie wird gekündigt?
- Was passiert mit bestehenden URLs bei einem Relaunch?
- Wie werden Formulare, Tracking und Suchmaschinen geprüft?
Sie möchten wissen, was Ihre Website realistisch kostet? Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Seitenumfang, vorhandene Inhalte und gewünschte Funktionen. Kostenloses Erstgespräch vereinbaren
Häufige Fragen
Was kostet eine durchschnittliche Unternehmenswebsite?
In der ausgewerteten Stichprobe aus zehn öffentlich bepreisten Angeboten liegt der Durchschnitt bei 2.419 Euro und der Median bei 2.500 Euro. Die Einstiegspreise reichen von 1.200 bis 5.000 Euro. Shops und Webanwendungen sind nicht enthalten.
Wie viel kostet eine gute Website?
Aus dem Preis allein lässt sich Qualität nicht ablesen. Für eine überschaubare Unternehmenswebsite ist ein Budget um 2.500 Euro laut Stichprobe ein sinnvoller Ausgangspunkt. Texte, Funktionen, individueller Designaufwand und laufende Betreuung können den Preis erhöhen.
Was kostet eine Website im ersten Jahr?
Addieren Sie Erstellung, Hosting, Wartung, Lizenzen und vereinbarte Zusatzleistungen. Bei einem Projektpreis von 2.500 Euro und separat berechneter Betreuung liegt der Betrag höher als 2.500 Euro. Beim aktuellen Einstiegsangebot von Der Huber sind es mindestens 2.447 Euro inklusive zwölf Monaten Betreuung.
Reichen 899 Euro für eine Unternehmenswebsite?
Bei Der Huber ist das der Einstiegspreis für die Erstellung eines kompakten Umfangs. Hinzu kommen zwölf Monate Betreuung ab 129 Euro monatlich. Zusätzliche Seiten, Texte, Funktionen oder ein aufwendiger Relaunch erhöhen den Preis.
Warum kostet eine Website monatlich Geld?
Hosting, Wartung, Sicherheitsupdates und Änderungen enden nicht mit dem Start der Website. Eine monatliche Betreuung ist sinnvoll, wenn klar beschrieben ist, welche Arbeit sie umfasst. Sie ist nicht bei jedem Anbieter verpflichtend.
Kann ich eine Website selbst erstellen?
Ja. Ein Baukastensystem kann für ein kleines Budget reichen. Rechnen Sie Ihre Zeit für Struktur, Texte, Gestaltung, Technik und Pflege mit ein. Ein Erstellungsservice mit Vorlage liegt laut dem betrachteten STRATO-Angebot bei 30 bis 70 Euro monatlich.
Was kostet ein Website-Relaunch?
Ein Relaunch lässt sich ohne Prüfung der bestehenden Website schlecht kalkulieren. Seitenzahl, Inhaltsübernahme, Weiterleitungen, Funktionen und bestehende Rankings beeinflussen den Aufwand. Deshalb ist ein Festpreis ohne Bestandsaufnahme wenig belastbar.